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Regionale Aufforstungsprojekte der Stiftung

Afforestation projects in Germany: regional, exclusive, accessible

Deutschlands Aufforstungsprojekte werden regional erlebbar. Wir sichern klar umrissene Flächen für regionale Aufforstung, pflanzen standortgerechten Mischwald und begleiten die Pflege über Jahre – damit Ihr Engagement sichtbar bleibt, vor Ort und für die Menschen, die es betrifft.

Beste of Conent Marketing Auszeichnung

Warum Deutschland Aufforstung braucht

Der Wald in Deutschland braucht Hilfe. Von 2018 bis 2025 fielen 318 Millionen Festmeter Schadholz an, und mehr als 500.000 Hektar müssen nach Schätzung von Fachleuten wiederbewaldet werden. Bei der Waldzustandserhebung 2025 galt nur etwa jeder fünfte Baum als gesund.

Wir setzen dort an, wo neuer Wald entstehen kann. Wir kaufen Flächen, pflanzen standortgerechten Mischwald und sichern das Land per Ewigkeitsklausel für die Natur. An über 50 Standorten in Deutschland schützt die Stiftung heute 749.000 Quadratmeter Natur.

Heideland-Drössing heute mit sichtbarer Baumpflanzung
Heideland-Drössing im Jahr 2015 vor der Baumpflanzung

Together for the future

Regionale Aufforstung für Ihr Unternehmen

Ein Wald in der Region lässt sich zeigen: Ihren Mitarbeitenden, Ihren Kunden und der Presse vor Ort. Deshalb arbeiten wir pro Fläche mit höchstens zwei Unternehmen, idealerweise mit einem. Jedes Projekt bekommt einen eigenen Namen, die Zuordnung bleibt eindeutig. Bei einer Start- oder Abschluss-Pflanzaktion pflanzt Ihr Team selbst mit. 

Warum zählt Regionalität?

Nähe und Einblick: Begehbare Flächen in Deutschland, Besuche jederzeit möglich, Pflanzaktion mit der Stiftung.
Verlässliche Wirkung: Vor Ort lässt sich Entwicklung nachvollziehen, ohne auf Fernversprechen angewiesen zu sein.
Langfristige Pflege: Standortgerechter Mischwald, Nachpflanzung bei Ausfällen, feste Ansprechpartner.

Unsere Antwort – regional, exklusiv, erlebbar

Wir arbeiten bewusst mit wenigen Unternehmen pro Fläche – idealerweise mit einem. So bleibt die Zuordnung eindeutig und die Kommunikation klar. Jede Fläche wird standortgerecht geplant: vom Artenmix bis zu den Pflegefenstern. Die Flächen sind frei zugänglich – Ihr Team kann sie eigenständig besuchen, Eindrücke sammeln und zeigen, wofür Sie sich einsetzen.

Zusätzlich organisieren wir als Stiftung eine gemeinsame Start- oder Abschluss-Pflanzaktion, bei der die Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden und Ihr Unternehmen teilnehmen kann. Das schafft Verständnis und Verbundenheit – ohne Inszenierung und ohne Gegenleistungsversprechen. Zugleich hilft der Ansatz, Biodiversität zu fördern und langfristig resilientere Bestände aufzubauen.

So gelingt der Einstieg

Im ersten Gespräch klären wir, was Ihnen wichtig ist: Nähe, Sichtbarkeit, Einbindung der Mitarbeitenden oder einfach eine Fläche, die langfristig wirkt. Danach schlagen wir ein passendes Projekt vor und reservieren es für Sie – oder Sie wählen direkt eines der drei Projekte, das am besten zu Ihnen passt. Wir benennen das Projekt eindeutig, stimmen den Zeitplan ab und starten die Umsetzung – von der Flächenvorbereitung bis zur Nachpflanzung. Alles mit kurzen Wegen und festen Ansprechpartnern.

Warum es wirkt

Regionalität schafft Verbindlichkeit. Wenn Menschen „ihre“ Fläche sehen, entsteht Identifikation – im Team, im Unternehmen, in der Region. Gleichzeitig bleiben Prozesse schlank: Wir liefern so viel Einblick wie nötig und so wenig Bürokratie wie möglich. Das Ergebnis ist ein Engagement, das sich zeigen lässt und langfristig glaubwürdig bleibt. Und: Nähe ermöglicht lokale Geschichten und regionale Medienresonanz – sichtbar dort, wo Ihr Unternehmen zu Hause ist.

Was Sie konkret davon haben​

Nähe & Einblicke

Exklusivität & Klarheit

Langfristige Pflege

Enabling new forest together

Individuals and companies support our foundation in planting trees and permanently protecting nature. Some of our supporters:

  • Continental
  • Shiseido
  • SC Johnson
  • Wells Fargo
  • Bel Brands Deutschland GmbH
  • BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG
  • Peter Kwasny GmbH
  • Grünenthal
  • Teslabs
  • BeachMitte
  • fejn GmbH
  • Bees & Trees Stiftung Hamburg
  • Nangaparbat
  • ClimaClic.de
  • Ocean Network Express (Europe) Ltd.
  • GOLF LOUNGE RESORT GmbH & Co. KG
  • Red Golf Quickborn GmbH
  • Golf Club Gut Apeldör gGmbH
  • Gini
  • BVT Unternehmensgruppe

Aufforstungsprojekte in Deutschland, die Sie anfragen können

Lüdenscheid ist nur ein Beispiel: Wir haben über 60 Flächen in ganz Deutschland. Fragen Sie uns einfach, ob es in Ihrer Nähe ein passendes Projekt gibt.

Bachlaufrenaturierung, Wildtierschutz & Wiederbewaldung

Gewässer revitalisieren, Lebensräume sichern, Wald aufbauen – auf einer klar umrissenen Fläche.

Hartholzaue & Bachlaufrenaturierung

Artenreiche Aue mit standortgerechten Baumarten; Stabilität für Gewässerrand & Artenvielfalt.

Hinweis: Pro Fläche begleiten wir maximal 1–2 Unternehmen.

So kommen Sie zu Ihrer Fläche

A small sapling can grow into a large tree. Many trees can become a living forest. Your donation enables us to plant trees and provide the care they need to grow.

Erstgespräch

Wir klären, was Ihnen wichtig ist, etwa Region, Einbindung des Teams, Sichtbarkeit und Zeitraum.

Flächenvorschlag

Sie bekommen einen Vorschlag mit Projektnamen. Passt er, reservieren wir die Fläche für Sie.

Pflanzung

Gepflanzt wird in der Regel im Herbst oder im Frühjahr. Ihr Team kann bei der Start- oder Abschluss-Pflanzaktion mitmachen.

Pflege und Einblick

Wir schützen die jungen Bäume, pflanzen bei Ausfällen nach und stellen Ihnen auf Wunsch Fotos und Meilensteine bereit.

Was Aufforstung bedeutet

Aufforstung heißt, gezielt Bäume zu pflanzen, damit Wald entsteht. Das Umweltbundesamt unterscheidet dabei zwei Fälle.

Aufforstung und Wiederaufforstung: der Unterschied

Bei der Erstaufforstung entsteht Wald auf einer Fläche, die vorher kein Wald war, zum Beispiel auf einem Acker. Bei der Wiederaufforstung werden zerstörte Waldflächen neu bepflanzt, etwa nach Sturm, Dürre oder Borkenkäferbefall. Eine Erstaufforstung muss in Deutschland von der zuständigen Landesbehörde genehmigt werden. Unsere Projekte in Lüdenscheid sind Wiederaufforstungen: Wo Fichten standen, entsteht Laubwald.

Wie eine Aufforstung abläuft

Wer einen Wald aufforsten will, beginnt beim Standort: Boden, Wasser und Lage entscheiden, welche Bäume dort wachsen können. Dann wird die Fläche vorbereitet und bepflanzt, bei uns von Hand und in der Regel im Herbst oder im Frühjahr. In den ersten fünf bis acht Jahren schützt häufig ein Zaun die jungen Bäume vor Wildverbiss. Ausfälle pflanzen wir nach, bis aus den Setzlingen ein stabiler junger Wald geworden ist.

Welche Bäume eignen sich für die Aufforstung in Deutschland?

Einen Baum, der überall passt, gibt es nicht. Das Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt eine Baumartenwahl, die zum Standort passt, damit stabile und anpassungsfähige Wälder entstehen. Wir pflanzen deshalb Mischwald aus mehreren heimischen Arten, je nach Fläche etwa Eiche, Buche, Ahorn und Hainbuche. Am Bach in Lüdenscheid kommen Schwarzerle und Salweide dazu, weil sie nasse Ufer festigen.

Warum wir auf Mischwald setzen

Von den 318 Millionen Festmetern Schadholz der Jahre 2018 bis 2025 waren rund 290 Millionen Nadelholz. Auch in Lüdenscheid passten die Fichten nicht zum Standort: Am Klamer Bach hat ihre Nadelstreu Boden und Bach versauert, am Hangfuß sind sie durch Staunässe abgestorben. Mischwald aus mehreren standortgerechten Arten verteilt das Risiko. Fällt eine Art aus, tragen die anderen den Wald weiter, und mehr Tiere finden Nahrung und Unterschlupf.

Weitere Wege Aufforstung zu unterstützen

Peter Selenski

Nehmen Sie Kontakt auf

Sagen Sie uns, welche Region für Sie passt. Wir schlagen eine Fläche vor, reservieren sie für Sie und stimmen den Zeitplan ab. Ihr Ansprechpartner ist Peter Selenski.

Häufige Fragen zur Aufforstung in Deutschland

Bei einer Erstaufforstung entsteht Wald auf einer Fläche, die vorher kein Wald war. Bei einer Wiederaufforstung werden zerstörte Waldflächen neu bepflanzt. Unsere Projekte in Lüdenscheid sind Wiederaufforstungen auf ehemaligen Fichtenflächen.

Standortgerechter Mischwald aus heimischen Arten. Welche Bäume es werden, hängt von Boden und Wasser ab, zum Beispiel Eiche, Buche, Ahorn und Hainbuche, an Bächen auch Schwarzerle und Weide.

In der Regel im Herbst und im Frühjahr. Pflanzaktionen mit Ihrem Team planen wir mit ausreichend Vorlauf.

Für Unternehmen aktuell zwei Projekte in Lüdenscheid: den Bachlauf am Klamer Bach und die Hartholzaue. Weitere Standorte, etwa in Meckesheim, besprechen wir gern mit Ihnen.

Ja. Unsere Flächen sind über öffentliche Wege begehbar. Ihr Team kann sie jederzeit besuchen und fotografieren. Termine für Arbeiten vor Ort stimmen wir mit Ihnen ab.

Höchstens zwei, idealerweise nur eines. So bleibt die Zuordnung eindeutig, und Ihr Beitrag geht nicht in einem Sammelprojekt unter.

Ja. Zum Start oder zum Abschluss pflanzen wir gemeinsam mit Ihrem Team. Dabei arbeiten alle auf der Fläche mit und lernen die Maßnahmen kennen.

Vor allem den Blick vor Ort, denn die Fläche steht Ihrem Team offen. Auf Wunsch stellen wir Lagehinweise, Fotos und Meilensteine für Ihre Kommunikation bereit.

Ja. Sie können einen Baum spenden, Flächenschutz unterstützen oder bei Pflanzaktionen ehrenamtlich mitpflanzen. Alle Wege finden Sie im Abschnitt für Privatpersonen.