Aufforstungsprojekte in Deutschland: regional, exklusiv, begehbar
Deutschlands Aufforstungsprojekte werden regional erlebbar. Wir sichern klar umrissene Flächen für regionale Aufforstung, pflanzen standortgerechten Mischwald und begleiten die Pflege über Jahre – damit Ihr Engagement sichtbar bleibt, vor Ort und für die Menschen, die es betrifft.
Warum Deutschland Aufforstung braucht
Der Wald in Deutschland braucht Hilfe. Von 2018 bis 2025 fielen 318 Millionen Festmeter Schadholz an, und mehr als 500.000 Hektar müssen nach Schätzung von Fachleuten wiederbewaldet werden. Bei der Waldzustandserhebung 2025 galt nur etwa jeder fünfte Baum als gesund.
Wir setzen dort an, wo neuer Wald entstehen kann. Wir kaufen Flächen, pflanzen standortgerechten Mischwald und sichern das Land per Ewigkeitsklausel für die Natur. An über 50 Standorten in Deutschland schützt die Stiftung heute 749.000 Quadratmeter Natur.
Gemeinsam für die Zukunft
Regionale Aufforstung für Ihr Unternehmen
Ein Wald in der Region lässt sich zeigen: Ihren Mitarbeitenden, Ihren Kunden und der Presse vor Ort. Deshalb arbeiten wir pro Fläche mit höchstens zwei Unternehmen, idealerweise mit einem. Jedes Projekt bekommt einen eigenen Namen, die Zuordnung bleibt eindeutig. Bei einer Start- oder Abschluss-Pflanzaktion pflanzt Ihr Team selbst mit.
Warum zählt Regionalität?
Unsere Antwort – regional, exklusiv, erlebbar
Wir arbeiten bewusst mit wenigen Unternehmen pro Fläche – idealerweise mit einem. So bleibt die Zuordnung eindeutig und die Kommunikation klar. Jede Fläche wird standortgerecht geplant: vom Artenmix bis zu den Pflegefenstern. Die Flächen sind frei zugänglich – Ihr Team kann sie eigenständig besuchen, Eindrücke sammeln und zeigen, wofür Sie sich einsetzen.
Zusätzlich organisieren wir als Stiftung eine gemeinsame Start- oder Abschluss-Pflanzaktion, bei der die Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden und Ihr Unternehmen teilnehmen kann. Das schafft Verständnis und Verbundenheit – ohne Inszenierung und ohne Gegenleistungsversprechen. Zugleich hilft der Ansatz, Biodiversität zu fördern und langfristig resilientere Bestände aufzubauen.
So gelingt der Einstieg
Im ersten Gespräch klären wir, was Ihnen wichtig ist: Nähe, Sichtbarkeit, Einbindung der Mitarbeitenden oder einfach eine Fläche, die langfristig wirkt. Danach schlagen wir ein passendes Projekt vor und reservieren es für Sie – oder Sie wählen direkt eines der drei Projekte, das am besten zu Ihnen passt. Wir benennen das Projekt eindeutig, stimmen den Zeitplan ab und starten die Umsetzung – von der Flächenvorbereitung bis zur Nachpflanzung. Alles mit kurzen Wegen und festen Ansprechpartnern.
Warum es wirkt
Regionalität schafft Verbindlichkeit. Wenn Menschen „ihre“ Fläche sehen, entsteht Identifikation – im Team, im Unternehmen, in der Region. Gleichzeitig bleiben Prozesse schlank: Wir liefern so viel Einblick wie nötig und so wenig Bürokratie wie möglich. Das Ergebnis ist ein Engagement, das sich zeigen lässt und langfristig glaubwürdig bleibt. Und: Nähe ermöglicht lokale Geschichten und regionale Medienresonanz – sichtbar dort, wo Ihr Unternehmen zu Hause ist.
Was Sie konkret davon haben
Nähe & Einblicke
- Begehbare Flächen in Deutschland
- Eigenständige Besuche jederzeit möglich
- Abschluss-Pflanzaktion mit der Stiftung
Exklusivität & Klarheit
- Max. 1–2 Unternehmen pro Fläche
- Eindeutige Projektbenennung
- Kommunikation ohne Verwässerung
Langfristige Pflege
- Standortgerechter Mischwald
- Nachpflanzung & Entwicklung
- Persönliche Ansprechpartner
Gemeinsam neuen Wald ermöglichen
Menschen und Unternehmen unterstützen unsere Stiftung dabei, Bäume zu pflanzen und Natur dauerhaft zu schützen. Einige unserer Unterstützer:
Aufforstungsprojekte in Deutschland, die Sie anfragen können
Lüdenscheid ist nur ein Beispiel: Wir haben über 60 Flächen in ganz Deutschland. Fragen Sie uns einfach, ob es in Ihrer Nähe ein passendes Projekt gibt.
Bachlaufrenaturierung, Wildtierschutz & Wiederbewaldung
Gewässer revitalisieren, Lebensräume sichern, Wald aufbauen – auf einer klar umrissenen Fläche.
Hartholzaue & Bachlaufrenaturierung
Artenreiche Aue mit standortgerechten Baumarten; Stabilität für Gewässerrand & Artenvielfalt.
Hinweis: Pro Fläche begleiten wir maximal 1–2 Unternehmen.
So kommen Sie zu Ihrer Fläche
Aus einem kleinen Setzling kann ein großer Baum werden. Aus vielen Bäumen ein lebendiger Wald. Ihre Spende ermöglicht uns, Bäume zu pflanzen und ihnen die Pflege zu geben, die sie zum Wachsen brauchen.
Wir klären, was Ihnen wichtig ist, etwa Region, Einbindung des Teams, Sichtbarkeit und Zeitraum.
Sie bekommen einen Vorschlag mit Projektnamen. Passt er, reservieren wir die Fläche für Sie.
Gepflanzt wird in der Regel im Herbst oder im Frühjahr. Ihr Team kann bei der Start- oder Abschluss-Pflanzaktion mitmachen.
Wir schützen die jungen Bäume, pflanzen bei Ausfällen nach und stellen Ihnen auf Wunsch Fotos und Meilensteine bereit.
Was Aufforstung bedeutet
Aufforstung heißt, gezielt Bäume zu pflanzen, damit Wald entsteht. Das Umweltbundesamt unterscheidet dabei zwei Fälle.
Aufforstung und Wiederaufforstung: der Unterschied
Bei der Erstaufforstung entsteht Wald auf einer Fläche, die vorher kein Wald war, zum Beispiel auf einem Acker. Bei der Wiederaufforstung werden zerstörte Waldflächen neu bepflanzt, etwa nach Sturm, Dürre oder Borkenkäferbefall. Eine Erstaufforstung muss in Deutschland von der zuständigen Landesbehörde genehmigt werden. Unsere Projekte in Lüdenscheid sind Wiederaufforstungen: Wo Fichten standen, entsteht Laubwald.
Wie eine Aufforstung abläuft
Wer einen Wald aufforsten will, beginnt beim Standort: Boden, Wasser und Lage entscheiden, welche Bäume dort wachsen können. Dann wird die Fläche vorbereitet und bepflanzt, bei uns von Hand und in der Regel im Herbst oder im Frühjahr. In den ersten fünf bis acht Jahren schützt häufig ein Zaun die jungen Bäume vor Wildverbiss. Ausfälle pflanzen wir nach, bis aus den Setzlingen ein stabiler junger Wald geworden ist.
Welche Bäume eignen sich für die Aufforstung in Deutschland?
Einen Baum, der überall passt, gibt es nicht. Das Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt eine Baumartenwahl, die zum Standort passt, damit stabile und anpassungsfähige Wälder entstehen. Wir pflanzen deshalb Mischwald aus mehreren heimischen Arten, je nach Fläche etwa Eiche, Buche, Ahorn und Hainbuche. Am Bach in Lüdenscheid kommen Schwarzerle und Salweide dazu, weil sie nasse Ufer festigen.
Warum wir auf Mischwald setzen
Von den 318 Millionen Festmetern Schadholz der Jahre 2018 bis 2025 waren rund 290 Millionen Nadelholz. Auch in Lüdenscheid passten die Fichten nicht zum Standort: Am Klamer Bach hat ihre Nadelstreu Boden und Bach versauert, am Hangfuß sind sie durch Staunässe abgestorben. Mischwald aus mehreren standortgerechten Arten verteilt das Risiko. Fällt eine Art aus, tragen die anderen den Wald weiter, und mehr Tiere finden Nahrung und Unterschlupf.
Weitere Wege Aufforstung zu unterstützen
Testamentsspende
Mit einem Testament zugunsten der Stiftung wird aus Ihrem Vermächtnis geschützte Natur in Deutschland, die über Ihr Leben hinaus bleibt.
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Fläche spenden oder verkaufen
Sie besitzen ein Stück Land, das Natur bleiben soll? Wir freuen uns über jede schützenswerte Fläche, egal welcher Größe.
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Eigene Spendenaktion
Sammeln Sie zum Geburtstag, zur Hochzeit oder im Trauerfall Spenden für die Natur.
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Baum verschenken
Verschenken Sie eine Baumspende mit persönlicher Urkunde.
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Ehrenamt
Packen Sie bei Pflanzaktionen und auf unseren Flächen mit an.
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eBay for Charity
Lassen Sie einen Teil Ihres Verkaufserlöses an die Stiftung gehen.
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Nehmen Sie Kontakt auf
Sagen Sie uns, welche Region für Sie passt. Wir schlagen eine Fläche vor, reservieren sie für Sie und stimmen den Zeitplan ab. Ihr Ansprechpartner ist Peter Selenski.
Häufige Fragen zur Aufforstung in Deutschland
Was ist der Unterschied zwischen Aufforstung und Wiederaufforstung?
Bei einer Erstaufforstung entsteht Wald auf einer Fläche, die vorher kein Wald war. Bei einer Wiederaufforstung werden zerstörte Waldflächen neu bepflanzt. Unsere Projekte in Lüdenscheid sind Wiederaufforstungen auf ehemaligen Fichtenflächen.
Welche Bäume werden bei der Aufforstung gepflanzt?
Standortgerechter Mischwald aus heimischen Arten. Welche Bäume es werden, hängt von Boden und Wasser ab, zum Beispiel Eiche, Buche, Ahorn und Hainbuche, an Bächen auch Schwarzerle und Weide.
Wann wird gepflanzt?
In der Regel im Herbst und im Frühjahr. Pflanzaktionen mit Ihrem Team planen wir mit ausreichend Vorlauf.
Welche Aufforstungsprojekte gibt es aktuell?
Für Unternehmen aktuell zwei Projekte in Lüdenscheid: den Bachlauf am Klamer Bach und die Hartholzaue. Weitere Standorte, etwa in Meckesheim, besprechen wir gern mit Ihnen.
Können wir die Fläche selbst besuchen?
Ja. Unsere Flächen sind über öffentliche Wege begehbar. Ihr Team kann sie jederzeit besuchen und fotografieren. Termine für Arbeiten vor Ort stimmen wir mit Ihnen ab.
Wie viele Unternehmen teilen sich eine Fläche?
Höchstens zwei, idealerweise nur eines. So bleibt die Zuordnung eindeutig, und Ihr Beitrag geht nicht in einem Sammelprojekt unter.
Gibt es eine gemeinsame Pflanzaktion?
Ja. Zum Start oder zum Abschluss pflanzen wir gemeinsam mit Ihrem Team. Dabei arbeiten alle auf der Fläche mit und lernen die Maßnahmen kennen.
Welche Einblicke bekommen wir?
Vor allem den Blick vor Ort, denn die Fläche steht Ihrem Team offen. Auf Wunsch stellen wir Lagehinweise, Fotos und Meilensteine für Ihre Kommunikation bereit.
Kann ich als Privatperson bei der Aufforstung helfen?
Ja. Sie können einen Baum spenden, Flächenschutz unterstützen oder bei Pflanzaktionen ehrenamtlich mitpflanzen. Alle Wege finden Sie im Abschnitt für Privatpersonen.

















